Innenraum-Pflege


1. Hintergrundinformationen

2. Die Pflege des Cockpit

3. Die Reinigung der Polster
3.1 Worauf Sie achten sollten
3.2 Die Auswahl des richtigen Produktes
3.3 Die richtige Anwendung

4. Die Pflege von Lederausstattungen
4.1 Leder ist nicht gleich Leder
4.2 Warum ist Lederpflege wichtig?
4.3 Wie wird Leder ideal gepflegt?
4.4 Die richtige Anwendung

5. Die Pflege für Himmel, Seitenverkleidung, Teppiche und Fußmatten

6. Die Reinigung der Scheiben & Spiegel

7. Die Pflege von Monitoren & Navigationsgeräten

1. Hintergrund­informationen

Im Innenraum eines Fahrzeugs herrschen Kunststoffe, Textilien und Leder vor. Auch wenn sie auf den ersten Blick unempfindlich wirken sind sie dennoch Verschmutzungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Kunststoffe werden z.B. mit der Zeit spröde und rissig, die Farbe bleicht unschön aus. In Textilien kann sich der Schmutz wunderbar festsetzen und auf die Dauer unangenehme Gerüche bilden, die schwer wieder loszukriegen sind. Wie gut der Innenraum eines Autos „in Schuss“ ist, trägt viel zum wohlbefinden und damit zum Fahrspaß bei. Die Optik und der Werterhalt Ihres Autos werden davon ebenfalls mitbestimmt.

2. Die Pflege des Cockpits

Siehe bitte hierzu das Kapitel: Kunststoff-Pflege

3. Die Reinigung der Polster

3.1 Worauf Sie achten sollten

Sitzpolster verschmutzen Zug um Zug. Auch wenn die Verschmutzung lange Zeit fast unmerklich ist, wird sie erst einmal sichtbar, ist die Reinigung aufwendig. Hinzu kommen Flecken, verursacht durch Cola, Kaffee, Ketchup und vieles mehr. Herkömmliche Reinigungsmittel werden nur schwer mit solchem Schmutz fertig. Manche überdecken unangenehme Gerüche leider nur zeitweilig. Bald sind sie wieder da. Generell gilt: Lassen Sie Flecken nicht lange einwirken, entfernen Sie sie kurzfristig. Reinigen Sie die Polster bevor sie richtig schmutzig aussehen. So bleiben sie länger neuwertig.

3.2 Die Auswahl des richtigen Produktes

Eine starke Reinigungsleistung, auch bei hartnäckigen Flecken von Milch bis zur Schuhcreme, bietet der A1 Polster-Schaum-Reiniger. Sein integrierter Geruchskiller beseitigt störende Gerüche dauerhaft anstatt sie nur zu überdecken weil er den Geruchsbakterien zu Leibe rückt. Trotz aller Kraft schont er konsequent die Materialien und frischt durch die Reinigungswirkung die Farben auf.

3.3 Die richtige Anwendung

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4. Die Pflege von Lederausstattungen

4.1 Leder ist nicht gleich Leder

Für die Herstellung von Leder kann grundsätzlich jede tierische Haut verwendet werden. Die Güte des Ausgangsmaterials ist dabei entscheidend für die Qualität des Leders. Gewonnen wird es meist aus der Hautschicht, die Lederhaut genannt wird. Leder ist ein enorm zähes, geschmeidiges und haltbares Material. Für Wasser ist Leder relativ undurchlässig, dennoch ist es atmungsaktiv und angenehm auf der Haut. Nicht umsonst wird es vielfältig eingesetzt.
Rund 95% des weltweit gewonnen Leders stammt von Rindern, Kälbern, Schafen, Ziegen und vom Schwein. Durch verschiedene Oberflächenbehandlungen entstehen die unterschiedlichsten Ledermaterialien. Hier nur ein paar Beispiele:

Glacéleder
Ein sehr weiches, dehnbares Leder. Ihm verdankt der berühmte Glacéhandschuh seinen Namen. Wird aus Lamm oder Ziegenleder hergestellt.

Lackleder
Ein hochglänzendes, narbenfreies Leder, dass auf der Oberfläche lackiert, oder mit einem spiegelglatten Film überzogen ist. Lackleder wird oft in leuchtenden Farben angeboten.

Nappaleder
Nappa ist der Oberbegriff für Leder verschiedener Tiere, das mit der Haarseite nach außen, also narbenseitig verarbeitet wird. So entsteht ein griffiges, elastisches Ledermaterial. Ursprünglich stammt die Bezeichnung aus der Fertigung von Handschuhen, wie sie in Napa Valley, USA, hergestellt wurden.

Nubukleder
Die glatte, narbenseitige Oberfläche des Leders – meist vom Rind oder Kalb – wird mit einem Schleifmittel so stark aufgeraut, dass die charakteristisch samtige Oberfläche entsteht. Nubuk ist noch atmungsaktiver als andere Leder, aber auch anfälliger für Flecken und „Verspeckung“.

Rauhleder
Bezeichnet alle Leder, deren Oberfläche geschliffen wurde. Umgangssprachlich werden diese Leder auch „Wildleder“ genannt. Ein bekannter Vertreter ist auch das Veloursleder.

Wildleder
Bezeichnet tatsächlich das Leder von Tieren, die in freier Wildbahn leben. Also von Hirsch oder Elch ebenso wie von Gemsen oder Antilopen etc. Sie sind weich, saugfähig, lassen sich leicht reinigen und sind temperaturbeständig bis ca. 70°C.

Kunstleder
Die Herstellung von echtem Leder ist teuer. Deshalb wurde schon früh versucht, ein Material zu entwickeln, dass die Lederoberfläche imitiert. Heute werden Kunstleder in den gleichen Bereichen eingesetzt wie echtes Leder. Eigenschaften wie Atmungsaktivität oder Wasserdampfdurchlässigkeit werden ebenso wenig erreicht, wie die typische Lederhaptik und der Geruch feinen Leders.
Kunstleder besteht in der Regel aus einer textilen Rückseite, auf die eine Kunststoffschicht aufgebracht wird. Diese Schicht wird maschinell geprägt. So entsteht der Eindruck einer Ledernarbung. Allerdings ist diese regelmäßiger als bei echtem Leder.
Gerade in Autos kommen genarbte Oberflächen oft zum Einsatz. Z.B. als Hartkunststoffteile im Armaturenbrett, auf dem Lendkrad oder Griffen. Kunstleder bezogene Türpappen oder Rückseiten von Autositzen werden gerne von Autoherstellern verbaut.

4.2 Warum ist Lederpflege wichtig?

Die wichtigsten Eigenschaften von Leder wie seine Reißfestigkeit, die Elastizität und das Gewicht werden durch das Gleichgewicht von Wassergehalt und Fettgehalt des Leders beeinflusst.

Leder sollte einen Wassergehalt von 14-18% haben. Nimmt aber der Fettgehalt im Leder durch die Nutzung eines der z.B. Autositze zu, nimmt der Wassergehalt ab.

Auch andere äußere Einflüsse wie HitzeFeuchtigkeitUV-Strahlung oder Schmutz setzen dem Leder zu. Der Schmutz dringt in das natürliche Fasergeflecht des Leders ein und verstopft die Poren. Die Folge davon: Das Leder wird spröde und rissig.

4.3 Wie wird Leder ideal gepflegt?

Der tiefsitzende Schmutz in den Lederporen sollte gründlich und schonend entfernt werden, ohne die Originale Farbgebung zu verändern. Der A1 Leder-Reiniger sorgt für eine porentiefe Reinigung und bereitet somit das Leder ideal für eine anschließende Behandlung mit A1 Lederpflege vor.

Um den Alterungsprozess von Leder zu verlangsamen und die Bekleidung lange wertvoll und elastisch zu halten, empfehlen wir die A1 Lederpflege. Neben einem ausgezeichneten Schutz vor Nässe, hält sie das Leder geschmeidig und widerstandfähig und schützt es nachhaltig vor dem Ausbleichen.

4.4 Die richtige Anwendung

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5. Die Pflege für Himmel, Seitenverkleidung, Teppiche und Fußmatten

Siehe bitte hierzu Punkt 3. Die Reinigung der Polster und das Kapitel: Kunststoff-Pflege

6. Die Reinigung der Scheiben & Spiegeln

Siehe hierzu das Kapitel: Scheibenreinigung

7. Die Pflege von Monitoren & Navigationsgeräten

An Monitoren und Navigationsgeräten finden sich die gleichen Schmutzpartikel wie auf den Autoscheiben. Die Oberflächen dieser Geräte sind ebenfalls ähnlich (Autoscheiben = Glas, Monitor = Kunststoff, Navigationsgeräte = Kunststoff). Daher gelten hier die gleichen Empfehlungen wie für die Reinigung der Innenscheiben.

Tipp: Verkratzte Scheiben aus Kunststoff können Sie ausgezeichnet mit der A1 Nano Kratzer Polish behandeln. Sie entfernt Feinkratzer und blinde Stellen ohne weitere Kratzer auf der Oberfläche zu verursachen. 

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